Nachdem der
liegengebliebene Schwung Notfälle weitestgehend abgebaut ist, können nun auch vereinzelt
elektive Eingriffe vorgenommen werden:
Steifer
Ellenbogen: 43-järiger Patient, der sich vor 3 Monaten eine Ellenbogenluxationsfraktur
zugezogen hatte. Die einfache Ruhigstellung im Gips führte zu einem komplett
steifen Ellenbogen, Radiusköpfchen weiterhin ausgerenkt, Ulna in Fehlstellung
verheilt.
Behandlung:
Korrekturosteotomie und Reposition, intraoperativ volle Extension und Flexion
über 90° hinaus möglich.
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| Links präoperativ, rechts nach Operation in Gipsschiene |
Pathologische Femurfraktur: 14-jähriger Junge, dem das Bein Anfang November "einfach so" ohne Unfall gebrochen ist. Hintergrund ist wahrscheinlich eine gutartige Knochenveränderung (Fibröse Dysplasie). Behandlung erfolgte im Spica-Gips, wie beim Francois im vorangehenden Beitrag. Die Heilung zeigte leider weiterhin eine sehr starke Fehlstellung, so dass bei Belastung mit ungünstigem Hebel ein erneuter Bruch drohte. Zudem war das Bein durch die Fehlstellung in beiden Ebenen (die 2. Ebene bei Becken/Hüften wird hier leider nicht richtig geröntgt) 3 bis 4 cm kürzer.
Behandlung:
"dreidimensionale Korrekturosteomie" - hört sich wichtig an, habe
einfach einen seitlich und vorn zuklappenden Keil herausgesägt in der Hoffnung,
dass es halbwegs passt (Röntgen im OP ausgefallen, aktuell keine intraoperative
Röntgen-Kontrolle möglich), anschliessend Marknagelung.
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Beinbruch, rechts verheilte Fehlstellung
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Nach Korrektur und Marknagel
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Gerades Bein nach der Operation, gleichlange Beine
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