Donnerstag, 24. April 2014

Case of the week: überdimensioniert

Bei einer Patientin mit Handgelenksbruch wurde eine Stabilisierung mittels sogenannten K-Drähten durchgeführt. Als Andrej diese 1,6 mm starken Drähte dann nach Platzierung entsprechend kürzen wollte, reichte man ihm anstelle einer OP-Schneidzange zunächst ein einfaches handelsübliches "Multitool". Dieses zerfiel beim ersten Versuch der Anwendung jedoch umgehend in seine Einzelteile.
Anschliessend wurde eine recht grosse sterile Verpackung herangeschleppt, hieraus entwickelte man einen riesigen Bolzenschneider, wie man ihn bei uns zu Hause aus dem Baumarkt kennt: sicherlich ebenfalls nicht für den OP-Gebrauch und Sterilisation CE-zertifiziert, aber wirkungsvoll, die Drähte konnten mühelos auf die gewünschte Länge abgezwackt werden.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen