Bei einer Patientin mit Handgelenksbruch wurde eine
Stabilisierung mittels sogenannten K-Drähten durchgeführt. Als Andrej diese 1,6
mm starken Drähte dann nach Platzierung entsprechend kürzen wollte, reichte man
ihm anstelle einer OP-Schneidzange zunächst ein einfaches handelsübliches
"Multitool". Dieses zerfiel beim ersten Versuch der Anwendung jedoch
umgehend in seine Einzelteile.
Anschliessend wurde eine recht grosse sterile Verpackung
herangeschleppt, hieraus entwickelte man einen riesigen Bolzenschneider, wie
man ihn bei uns zu Hause aus dem Baumarkt kennt: sicherlich ebenfalls nicht für
den OP-Gebrauch und Sterilisation CE-zertifiziert, aber wirkungsvoll, die
Drähte konnten mühelos auf die gewünschte Länge abgezwackt werden.
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