Die letzten paar Wochen
waren auf der Arbeit sehr intensiv und anstrengend, darum haben sich Petra und
Tamara einen Teamausflug gegönnt. Anästhesie ist eine Teamarbeit und darum ist
Teambildung und Spirit das Wichtigste.
Ohne Plan, GPS oder
eigentliches Ziel sind wir einfach mal losgegangen. Zuerst mal den Berg hoch,
wobei dann schnell klar wurde, dass nach dem ersten Berg der zweite und dann
der dritte etc folgt. Da die Haitianer den Franzosen viel Geld im Form von Holz
bezahlen mussten, ist der grösste Teil der Insel kahlgeholzt, was leider auch
dazu führt, dass es praktisch nirgends Schatten gibt!.
Nach einer Stunde Marsch den
Berg hoch haben wir eine Gruppe von ca. 30 Menschen getroffen, die seit
längerer Zeit jeden Samstag an einer Strasse runter ins Tal arbeiten. Das sind
Menschen die oben in den Bergen wohnen, noch weniger haben als die Menschen
unten im Tal und mit vereinten Kräften versuchen ihr Leben zu vereinfachen, in
dem sie eine Strasse runter ins Tal bauen. Das heisst sie müssen alles freiroden,
planieren und sichern und das alles von Hand!
Sie haben uns damit genau
das gezeigt was wichtig ist: gemeinsam kann man alles erreichen! Die Begegnung
mit den Leuten und die Gespräche waren sehr intensiv und haben uns beindruckt.
Wir sind dann weiter
marschiert und irgendwo in den Bergen auf einen Platz gestossen wo Kinder und
Jugendliche Fussball spielten. Haben uns im Schatten eines Mangobaums zu ihnen
gesetzt und dem Spiel zugesehen. Die Kinder haben uns Mangos geschenkt und mit
Proviant beladen sind wir weitergezogen.
Irgendwann sind wir auf den
Fluss gestossen, welcher uns runter ins Tal nach Verrettes führte. Dem Fluss
entlang haben die Menschen gewaschen, gebadet, Kinder gespielt und geplanscht.
Nach einer Einkauftour auf
dem Markt in Verrettes sind wir müde wieder Richtung Deschapelles gegangen.
Einfach mal weg, einfach mal Abstand, das hat sehr gut getan.










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